MenschenIn unseren Wohnanlagen

Milica Zavadil und ihre 24 Kolleginnen

Milica Zavadil ist der gute Geist der Seniorenwohnanlage in Langenfeld, einer 60.000-Einwohner-Stadt zwischen Köln und Düsseldorf. Seit Oktober 2011 arbeitet die gelernte Krankenschwester als Hausmeisterin für Haus Baden am Auguste-Piccard-Weg 17–19. Mit ihrer Familie wohnt sie im Erdgeschoss – in der Wohnung 007. „Wie James Bond“, lacht sie. Und wie der Agent im Auftrag ihrer Majestät fühlt sie sich auch manchmal. Nur dass sie nicht das Vereinigte Königreich beschützt, sondern ältere Menschen.

Wachsam muss die 39-Jährige sein. Wenn sie jemanden vermisst und die Person auch auf das Klopfen an die Zimmertür nicht antwortet, betritt sie schon mal mit einem Generalschlüssel und einem Zeugen an ihrer Seite ungefragt eine Wohnung. „Ich habe so schon Leben retten können“, erzählt sie. Verantwortung übernimmt sie gern und fröhlich, ohne gleich unter der Last zusammenzusinken. Die Kroatin weiß, dass jeder mal Hilfe braucht. Sie selbst musste im Bürgerkrieg ihr Geburtsland Bosnien-Herzegowina verlassen und floh nach Kroatien.

Die temperamentvolle Frau mag Menschen. Die Mitbewohner können zu ihr kommen, wenn mal der Wasserhahn tropfen sollte oder die Heizung nicht ihre volle Leistung bringt. Frau Zavadil ruft dann beim Eigentümer Haus Baden an, damit die Sache in Ordnung gebracht wird. Doch damit erschöpft sich ihre Zuwendung nicht. Zweimal in der Woche können sich die Mieter des Hauses bei ihr in einer Sprechstunde melden. Auch ihr Mann Zoran Zavadil engagiert sich und hilft als Hauswart mit.

Wachsam muss die 39-Jährige sein. Wenn sie jemanden vermisst und die Person auch auf das Klopfen an die Zimmertür nicht antwortet, betritt sie schon mal mit einem Generalschlüssel und einem Zeugen an ihrer Seite ungefragt eine Wohnung. „Ich habe so schon Leben retten können“, erzählt sie. Verantwortung übernimmt sie gern und fröhlich, ohne gleich unter der Last zusammenzusinken. Die Kroatin weiß, dass jeder mal Hilfe braucht. Sie selbst musste im Bürgerkrieg ihr Geburtsland Bosnien-Herzegowina verlassen und floh nach Kroatien. Die temperamentvolle Frau mag Menschen. Die Mitbewohner können zu ihr kommen, wenn mal der Wasserhahn tropfen sollte oder die Heizung nicht ihre volle Leistung bringt. Frau Zavadil ruft dann beim Eigentümer Haus Baden an, damit die Sache in Ordnung gebracht wird. Doch damit erschöpft sich ihre Zuwendung nicht. Zweimal in der Woche können sich die Mieter des Hauses bei ihr in einer Sprechstunde melden. Auch ihr Mann Zoran Zavadil engagiert sich und hilft als Hauswart mit.

Die wichtigsten Sachen trägt Milica Zavadil in ein Hausbuch ein, beispielsweise die geplante Besichtigung einer Wohnung durch Interessenten bei einem Mieterwechsel oder das Rufen eines Rettungswagens für einen Bewohner. Von der Verwaltung bei Haus Baden fühlt sie sich stets bestens unterstützt. „Wir finden immer eine Lösung.“

Die Mutter einer 22 und einer sechs Jahre alten Tochter ist für die Senioren immer ansprechbar, „eigentlich 24 Stunden am Tag“, sagt sie. Die Hausmeisterinnen bei Haus Baden sind halbtags beschäftigt. „Ich schaue aber nicht auf die Uhr, wenn jemand zu mir kommt“, meint die resolute Hauschefin. „Ich bringe allen Respekt entgegen.“

Zu einer liebevollen Betreuung gehört für Milica Zavadil auch das Gestalten von Festen. In der Weihnachtszeit ist sie geradezu in ihrem Element. Sie dekoriert das Haus, schmückt den Tannenbaum am Eingang und organisiert eine stimmungsvolle Adventsfeier. Bei Kaffee und Kuchen werden Lieder gesungen, es wird erzählt und gelacht. Im Sommer lädt sie die Bewohner zum Grillfest ein – natürlich mit Tanz. „Niemand“, so das Fazit der Hausmeisterin, „muss sich bei uns allein fühlen.“